Gut zu Wissen Happy internationaler Tag der Putzfrau

Heute feiern wir den internationalen Tag der Putzfrau. Wir feiern vor allem, die Menschen, die dahinterstehen. Alle Menschen, die im Reinigungssektor tätig sind und somit ihren Lebensunterhalt verdienen. Ihnen verdanken wir, dass unser Zuhause im neuen Glanz erstrahlt und dass wieder Ordnung in die Bude kommt. Durch ihre Unterstützung wird der Alltag von vielen Familien, berufstätigen Eltern, Putz-Faulen und Senior*innen in vielerlei Hinsicht vereinfacht.

Und wer hat’s erfunden? 
Diesen besonderen Tag haben wir der Autorin Gesine Schulz zu verdanken. Sie hat diesen Tag am 8. November 2004 ins Leben gerufen und ihrer Romanfigur Karo Rutkowsky gewidmet. Karo Rutkowsky ist eigentlich Privatdetektivin, aber weil ihr Verdienst nicht zum Leben ausreicht, 
geht sie nebenbei putzen. Allerdings schwarz. 

Gesine Schulz ärgerte sich darüber, dass es zu jedem x-beliebigen Thema einen Welttag gibt, doch nicht für Menschen wie ihre Protagonistin in ihrem Roman. Also nahm sie das selbst in die Hand und erstellte kurzerhand einen Eintrag bei Wikipedia. So wurde der internationale Tag der Putzfrau offiziell geboren und trägt zur Aufmerksamkeit und Wertschätzung aller Reinigungskräfte bei. Coole Frau, oder? Finden wir auch!

Blitzeblank!
Wie sieht’s in der Schweiz aus?
Gerade die Schweiz ist bekannt für ihre Sauberkeit. Also ist es kein Wunder, dass der Bedarf für Unterstützung im Haushalt auch hierzulande steigt. 2019 waren laut Bundesamt für Statistik 92'000 Reinigungskräfte in Privathaushalten, Hotels und Büros tätig. 

Wie auch die Romanfigur Karo Rutkowsky arbeiten viel zu viele Menschen schwarz im Haushaltssektor, ungefähr jede vierte Person in der Schweiz. Das bedeutet, dass diese Menschen weder versichert, noch eine soziale Absicherung oder Pensionskasse haben. Durch die Schwarzarbeit ist natürlich die aktuelle Dunkelziffer im Haushaltssektor gross, da diese Personen in keinen Statistiken vorkommen. Laut Expert*innen sind rund 200'000 bis 250'000 Menschen in der Reinigung tätig. 

Laut einer weiteren Statistik beschäftigt  jede*r siebte Schweizer*in eine bezahlte Reinigungskraft im Haushalt. Allerdings zahlt rund die Hälfte ihren Haushaltshilfen keine Unfallversicherung und ein Viertel hat sie nicht bei den Sozialversicherungen angemeldet.

Plattformen als neue Verbindungsstelle
Die meisten Menschen buchen heutzutage ihre Haushaltshilfe über eine Plattform, so wie es auch über Valeriana möglich ist. Die neue Technologie einer Plattform zu nutzen, um Suchende und Findende zueinander zu bringen, ist eine tolle Sache. Problematisch wird es allerdings, wenn die Anbieter der Plattformen sich der Verantwortung entziehen, z.B. Sozialabgaben zu entrichten. Sie sehen sich eben nur als eine Art Vermittlungsstelle zwischen den Arbeits- und Unterstützungssuchenden. 

How we do
Valeriana positioniert sich ganz klar gegen Schwarzarbeit. Die Valeriana Mitarbeitenden sind bei uns angestellt, wodurch sie von einem fairen Lohn inkl. aller Sozialabgaben, kostenlosen Deutschkursen, zertifizierten Schulungen «on the job» und Community-Aktivitäten profitieren. So sind unsere Mitarbeitenden in jeder Hinsicht abgesichert, natürlich auch gegen Unfälle. 

Unsere Kund*innen haben keinen Mehraufwand, die Haushaltshilfen privat anzustellen oder anzumelden und müssen sich keine Gedanken um Schwarzarbeit machen. On top tun unsere Kund*innen noch ganz viel Gutes, indem sie jemandem die Chance ermöglichen zu arbeiten!
Dafür gibt’s extra Pluspunkte aufs Karma-Konto!

Happy Valeriana Mitarbeiterin Maria Magdalena! :)
Kennst du Menschen in deinem Umfeld, die ihre Haushaltshilfe privat anstellen und mit dem Papierkram zu kämpfen haben? Dann erzähle ihnen gerne von unserer Arbeit bei Valeriana, so kann möglicherweise ihre Haushaltshilfe bei uns angestellt werden und in Zukunft von ganz vielen Zusatzleistungen und der Valeriana-Community profitieren. 

To be continued:


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