Wie wir soziales Unternehmertum leben

Publiziert am 04.03.2021


Schon mal was von „whitewashing“ gehört? Ja, es hat entfernt etwas mit Wäsche und Flecken zu tun, allerdings wird der Begriff mittlerweile vor allem in einem metaphorischen Kontext verwendet. Nämlich dann, wenn Institutionen mehr Geld investieren, um [hier weltverbesserndes Adjektiv deiner Wahl einfügen] auszusehen, anstatt es wirklich zu sein. Greenwashing, redwashing, bluewashing, purplewashing – mittlerweile gibt es einen ganzen Regenbogen an Ausdrücken, hinter denen sich doch immer wieder dasselbe Prinzip versteckt: "Dir schmeckt es nicht? Dann mach Zuckerguss drauf!".

Eine washing-Gegenbewegung bildet das soziale Unternehmertum, das sich tatsächlich und nicht nur medienwirksam für innovative, pragmatische und langfristige Lösungen sozialer Probleme einsetzen will.

Sogenannte Non-Profit-Organisationen zum Beispiel sehen Geld nicht mehr als Ziel, sondern nur noch als Mittel zum Zweck. Als Mittel, um einen wesentlichen, positiven, gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Eine Prise Optimismus und Idealismus dürfen da natürlicherweise nicht fehlen. Frei nach dem Motto: Ein halbvolles Glas bringt nur dann etwas, wenn alle daraus trinken dürfen (Achtung: Auch das ist natürlich nur eine Metapher! Solange Corona ist, trinkt bitte jeder aus seinem eigenen Glas!) ;)

„Unser unternehmerisches Ziel ist es, Menschen zu empowern, die auf dem Arbeitsmarkt bislang wenig Empowerment erfahren haben“, so Salomé. Die Gründerin von Valeriana gibt gerade eine Runde Erdbeerschnüre aus, während wir gemeinsam über unsere Unternehmenswerte sinnieren - „sharing is caring“ ist definitiv auch einer davon. „Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch einen wertvollen Beitrag leisten kann, aber dass gewisse Gegebenheiten nicht allen die Möglichkeit geben, ihr volles Potenzial zu entfalten.“ Erdbeerschnur-Runde Nummer 2.

Konkret sieht das dann so aus: Wir geben Frauen mit Migrationshintergrund die Chance auf Arbeit und schaffen damit einen Berührungspunkt mit der Schweizer Bevölkerung, aus dem schon die spannendsten Geschichten und wahre Freundschaften entstehen konnten. Wir helfen ihnen dabei, sprachliche Hürden zu überwinden und dadurch auch gesellschaftlich immer mehr Fuss zu fassen. Eine Mischung aus Dienstleistungen, Technologien und Community-Arbeit macht es uns möglich, uns nachhaltig selbst zu tragen, und unsere Mitarbeiter*innen fair zu entlohnen. Weniger Profit, mehr Progress, sozusagen.

Unser soziales Businessmodell - transparent und in Farbe


Wir wollen, dass „Gutes tun - für dich und andere“ nicht nur eine ausgewaschene Floskel ist, sondern gelebte Realität. Und da du das scheinbar auch willst, glauben wir tatsächlich daran, dass es machbar ist. Und dafür erheben wir unser halbvolles Glas auf dich! Cheers!


Hallo! Ich bin Salomé

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